Muss ich eine Haftpflichtversicherung für meinen Quadrocopter abschließen?

  • Hallo Michel,


    Die Versicherung für einen Quadrocopter ist in Deutschland eine gesetzliche Vorschrift. Dabei spielt es keine Rolle ob diese Drohne oder der Quadrocopter privat als Hobby genutzt wird oder als gewerbliches Objekt. Die private Haftpflichtversicherung welche jeder abschließen sollte deckt die Schäden welche durch eine Drohne oder einen Quadrocopter verursacht werden nicht ab. Demnach ist der Abschluss einer zusätzlichen Versicherung sinnvoll. Abgeschlossen werden kann diese Zusatzversicherung als Modellflieger / Multicopterflieger-Versicherung.

  • Das kann sehr unterschiedlich sein. Die Angebote für eine Versicherung der Drohne sind vielfältig und haben unterschiedliche Konditionen.Als Nutzer solltest du auf die Geltungsbereiche achten, also ob die Drohne gewerblich oder privat genutzt wird. Ebenso solltest du unbedingt auf Indoor-Flüge versichert werden. Acht die Länder welche mit der Versicherung abgedeckt werden sind sehr wichtig. Beim Abschluss ist es auch zu bedenken was genau du mit dieser Drohne oder deinem Fluggerät machen möchtest. Sind Videoaufnahmen angedacht oder Bilder? Auch dieser Bereich ist zusätzlich abzusichern. Zum Schluss sind die Deckungssummen bei den einzelnen angeboten zu berücksichtigen. Je nach Angebot kann eine Drohnenversicherung zwischen 95 Euro im Jahr und 160 Euro im Jahr kosten.

  • Hallo Michel,


    es gibt zahlreiche Unternehmen die eine Versicherung anbieten. Hier eine kleiner Auswahl bekannter Unternehmen.

    • DMFV (Deutscher Modellflieger Verband)
    • DFN Versicherung
    • DMO Versicherung
    • MFSD Versicherung

    Diese Unternehmen besitzen zahlreiche Mitglieder und bieten Deckungssummen von 1,5 Millionen bis 5,0 Millionen Euro an.


    Leider bieten die wenigsten Versicherungsunternehmen für die private Haftpflicht auch eine Drohnenversicherung an, deswegen sollte man sehr genau nachfragen.

  • Nach der jetzigen Definition empfehle ich Dir, gleich eine Gewerbliche Versicherung abzuschließen, da du sicher was irgendwo (Youtube) hochladen willst. Dadurch giltst du (krankerweise) sofort als gewerblich, da du ja bei Youtube die Monetarisierung (Werbung schalten = Gewerblich) aktivieren könntest, ähnlich in gleichen Bereichen. Sobald Du damit an die Öffentlichkeit gehst, gilt das als Gewerblich (GEZ lässt grüßen, weil du könntest...). Mit der gewerblichen hast Du gegenüber die privaten auch ein weiteres Feld der Abdeckung, falls was schief geht.

  • Haftpflicht ist definitiv Pflicht.

    Ich empfehle auch wenn evtl. die eigene Haftpflicht-Versicherung behauptet das es mitversichert ist trotzdem eine Spezielle von den Luftfahrbehörden anerkannte Versicherung abzuschließen. Auf die paar Euros (bei DMO ca. 50 Euro/Jahr) sollte es nicht ankommen.

  • DMO hat sehr schnell reagiert und hat den Vorteil das alle EU Bewohner unabhängig von der Staatsbürgerschaft die Versicherung abschließen können. Beim DMFV muss man zwingend entweder deutscher Staatsbürger oder wohnsitzmäßig in D ansäßig sein. Letzteres gilt beim DMFV auch für Firmen, sodaß vieles für DMO spricht obwohl ich doch etwas skeptisch bin, weil nicht offensichtlich wird, wer denn eigentlich der Versicherungsgeber ist, denn BMO ist ja nur ein Vermittler in GMBH Form und kein Verband wie der DMFV.

  • Ich benutze die Drohne hauptsächlich privat, und arbeite aber auch im Kathastrophenschutz. Ich würde die Drohne auch im Einsatz benutzen.

    Welche Versicherung könnt ihr mir empfehlen? Bilder vom Einsatz und Übungen werde ich ja eh nie hochladen, bräcuhte ich da eine gewerbliche Versicherung?

  • Beitrag von Schakatak ()

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  • Nach der jetzigen Definition empfehle ich Dir, gleich eine Gewerbliche Versicherung abzuschließen, da du sicher was irgendwo (Youtube) hochladen willst. Dadurch giltst du (krankerweise) sofort als gewerblich, da du ja bei Youtube die Monetarisierung (Werbung schalten = Gewerblich) aktivieren könntest, ähnlich in gleichen Bereichen. Sobald Du damit an die Öffentlichkeit gehst, gilt das als Gewerblich (GEZ lässt grüßen, weil du könntest...). Mit der gewerblichen hast Du gegenüber die privaten auch ein weiteres Feld der Abdeckung, falls was schief geht.

    diese Aussage ist nicht korrekt